Euro: Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht
Ruhe vor dem Sturm oder entspanntes Abwarten auf positive Signale – beide Verhaltensweisen sind derzeit durchaus möglich. In jedem Fall hat der Euro zum bevorstehenden Wochenende nur minimale Schwankungen zu verkraften. In Erwartung des Arbeitsmarktberichtes aus den Vereinigten Staaten zeigen sich die Anleger im Handel eher zurückhaltend bei Investitionen.
Euro behauptet sich zum Ende der Woche
Die Gemeinschaftswährung hatte sich schon früh am neuen Handelstag auf etwa demselben Niveau des Vortages stabilisiert, ohne dass deutliche Tendenzen in die eine oder andere Richtung erkennbar waren. Mit einem Wert von 1,4550 US-Dollar lag der Euro damit knapp über dem zuletzt festgelegten Referenzkurs vom Donnerstag, der bei 1,4539 zu finden war.
Anleger erwarten Arbeitsmarktbericht
Die Zurückhaltung der Anleger ist nicht ungewöhnlich, denn vom amerikanischen Arbeitsmarktbericht für den zurückliegenden Monat September erwarten sich viele richtungweisende Signale für die kommenden Monate bis zum Ende des Jahres 2009. welche Aussagen der Bericht bringen wird, darüber gibt es bereits vielfältig Spekulationen. So gehen Analysten vor allem von einem fortgesetzten Stellenabbau aus. Jedoch mit verbesserten Vorzeichen, der Trend bei den Entlassungswellen zeichnet sich derzeit weniger deutlich ab als in den vergangenen Monaten.
Prognosen deuten auf Konsumflaute hin
Sollte sich diese Prognosen bestätigen, könnte der Euro die nötige Stabilisierung erhalten, nachdem zuletzt nicht grundsätzlich alles zugunsten der Währung abgelaufen war. Gesprochen wird bisher von rund 175.000 Arbeitsplätzen, die in den USA abgebaut worden sein sollen. Würde der Arbeitsmarktbericht zudem erneut auf eine Konsumflaute hindeuten, stünden auch dem Euro möglicherweise erneute Verluste bevorstehen. Gleiches gilt für schlechte Zahlen des US-Immobilienmarktes.
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