Japans Wirtschaft leidet unter starkem Yen
Die Probleme mit einer sukzessiv immer stärker gewordenen Währung kennt man nicht nur in Europa. Auch in Japan sorgt man sich um die Entwicklungen der eigenen Devisen. Dort wirkt sich der Wert des Yen derzeit auf die Börsendaten aus. Allein der Nikkei-Index der Börse in Börse gab um fast 1,5 Prozentpunkt nach und sank auf einen Stand von unter 10.080 Punkten.
US-Konjunkturdaten beschleunigen Yen
Den Schuldigen für diesen Wertzuwachs bei der Carry Währung Yen hat man längst ausgemacht. Es sind die nicht nur schlechten, sondern gar enttäuschenden Daten zur konjunkturellen Entwicklung der USA, die dem Yen Auftrieb geben. Und ähnlich wie in Europa dem Export Steine in den Weg werfen. Dementsprechend überrascht es nicht, dass in den Indices in Japan vor allem die typischen Export-Titel – etwa im Bereich der Reederei-Aktien – erhebliche Einbußen zu verarbeiten haben.
Exportunternehmen am stärksten betroffen
Doch nicht nur die Tokioter Börse leidet unter dem schwachen US-Dollar, der für die Kurssprünge bei Euro und Yen verantwortlich ist. Auf vielen anderen asiatischen Aktienmärkten sieht die Lage ähnlich aus. Eine fortgesetzte Aufwertung der japanischen Landeswährung wird von Analysten als sehr wahrscheinlich angesehen.
Tendenz zu weiteren Kurssprüngen beim Yen
Denn mit einer baldigen massiven Erholung des US-Dollars ist nicht zu rechnen in der momentanen Situation. Somit wird der Yen vermutlich weiterhin zulegen können und sich als starke Währung etablieren. Auch wenn dies den Unternehmen des Landes nicht unbedingt gefallen wird.
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