EUR/USD: Das vorübergehende Ende des Euro-Feuerwerks
Es war für viele Branchenkenner im Grunde ohnehin zu schön, um wahr zu sein. Ein Euro mit einem Wert von mehr als 1,50 US-Dollar, das war zwar die klare Marschrichtung. Doch schon frühzeitig äußerten Wirtschaftsexperten Bedenken, diese Entwicklung sei für die europäische Exportwirtschaft eher wenig positiv. Und tatsächlich beklagten viele Branchen einstweilig ihre sinkende Nachfrage aus dem Ausland.Deutlicher Fall unter 1,50 US-Dollar
Das wird nun aller Wahrscheinlichkeit nach in Zukunft wieder zu einem weniger dramatischen Problem. Denn scheinbar ist die Zeit des großen Euro-Booms nun einstweilig vorüber. So gab der Kurs verstärkt nach dem Überschreiten der Marke von 1,50 U-Dollar nach. Am Dienstag gab der Euro nun gegenüber dem Dollar erneut nach und fand sich zwischenzeitlich gar nur im Bereich knapp über der Grenze von 1,48 US-Dollar ein.
Langfristiger Kursrutsch?
Dieser Kursverfall könnte durchaus die neue Richtungsvorgabe sein, wenn sie aktuellen Einschätzungen so manches Analysten bestätigen sollten. Immerhin war zumindest auf Stundenbasis bereits ein noch stärkerer Kursschwund auf deutlich weniger 1,48 US-Dollar beim Euro zu beobachten.
Erwartungen von weiteren US-Daten
Maßgeblichen Einfluss auf die weiteren Trends für die europäische Gemeinschaftswährung haben nun einmal mehr die Handelsempfehlungen an den internationalen Börsen. Diese werden vor allem in den USA ihrerseits von den neuen Konjunkturdaten beeinflusst werden, die in den kommenden Tagen in vielen Bereichen publiziert werden. Grundsätzlich wird Korrektur des Euro für nötig befunden. Spätestens die Marke von 1,55 US-Dollar wäre nach Meinung vieler Wissenschaftler die Schmerzgrenze für die Exportvorgaben in Europa.
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