Chinas Wachstumsdaten belasten Börsen in Asien
Die meisten anderen der weltweit führenden Wirtschaftsnationen würden sich derzeit über nur ansatzweise vergleichbare Wirtschaftsdaten freuen. In der Volksrepublik China jedoch ist eine Zunahme des BIP mit einem Prozentsatz von 8,9 im vergangenen Quartal nicht das, was sich die Analysten vom chinesischen Bruttoinlandsprodukt vorgestellt hatten. Und so wird das Wirtschaftswachstum an den meisten asiatischen Börsen als eher enttäuschend aufgefasst. Die Kurse gaben durchschnittlich infolge der Meldungen dementsprechend nach.
Nikkei verliert leicht – Verluste als Ruhepause eingestuft
Um knapp mehr als ein halbes Prozent ging es für den japanischen Nikkei-Index abwärts, sein Wert sank auf knapp unter 10.270 Punkte. Doch nicht nur die Börse Japans litt unter den Zahl aus dem Reich der Mitte. Ähnlich erging den Aktienmärkten in Taiwan, Shanghai, Hongkong und Singapur. Für viele Experten jedoch sind die Verluste eher so etwas wie eine Ruhepause. Denn alles in allem lagen die aktuellen Bilanzen aus China doch eher im positiven Bereich, zumindest konnten sie den Prognosen gerecht werden. Auch in Japan beginnt die Berichtsaison erst allmählich.
Japan Airlines mit Rekordverlust – Elektronikunternehmen optimistisch
Im Zuge der Veröffentlichung ihrer Bilanzen wird unter anderem Japan Airlines Einblicke in die aktuellen Fakten gewähren. Die Experten erwarten nach der bisherigen Sachlage einen Verlust der Fluglinie, der netto im Rahmen des Achtfachen der vormaligen Prognosen liegen könnte. Für die Airline-Aktie wird es aller Wahrscheinlichkeit nach weiter in den Keller gehen. Hoffnung auf fortgesetzte Besserung hingegen haben Elektronikkonzerne wie Toshiba, die schon jetzt um ein ordentliches Ergebnisplus wissen.
Für den Euro indes geht es in Fernost wieder etwas bergauf. Sein Kurs liegt weiterhin minimal über oder unter der Grenze von 1,50 US-Dollar. Zum Yen bringt es der Euro auf einen Wert von etwa 136,48 Yen.
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